Matrisophie

MATRISOPHIE ist ein aus dem Lateinischen zusammengesetzter neologistischer Begriff (mater, Gen. Sing. von Mutter und sophia die Weisheit“). Die lateinisch-griechische Wurzel des Begriffes soll dem Vorhaben Matrisophie eine globale Bedeutung geben.

Er bezeichnet einen Paradigmenwechsel in der Forschung insofern Ergebnisse der naturwissenschaftlich orientierten Einzeldisziplinen mit geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschungen verbunden werden. Erkenntnisse aus den Gebieten der Humangenetik, der Gender-Medizin, der Immunologie, der Feto-Maternalen Medizin, der Pädiatrie und Erkenntnisse aus den Gebieten der Psychologie, der Bindungsforschung, der Pädagogik, der Soziologie, der Philosophie, der Kunst, der Literatur, der Musik u.a. sollen in einen neuen Kontext gestellt werden.

Diese holistische Betrachtungsweise hat weitreichende Konsequenzen nicht nur für das individuelle Selbstverständnis der Frauen, wenn sie den – zunächst rein ontisch erfahrenen – Übergang von nicht-schwanger zu schwanger erfahren, sondern auch für die Gesellschaft. Aus diesem veränderten Seinszustand entsteht eine fundamental neue ontologische Dimension.

Der dominierenden gesellschaftlichen und gesellschaftspolitischen Sichtweise dieses Phänomens (eine Sichtweise, die die Ziele und das Erbe emanzipatorischer Bestrebungen seit dem 19. Jahrhundert auf ihrer Seite weiß), müssen unbedingt neuere Erkenntnisse hinzugefügt werden.
Erst aus dieser Synthese alter emanzipatorischer Bestrebungen und den Erkenntnissen dieser veränderten epistemologischen Herangehensweise an das Phänomen ‘Mutter’, die mit rückwärtsgewandten Mystifizierungen, politischen Ideologisierungen und gesellschaftlichen Funktionalisierungen gründlich aufräumen, ergibt sich eine neue revolutionäre Bewertung dieses Phänomens.

In der MATRISOPHIE gibt es zwei Blickwinkel:

  1. den auf die Mutter
  2. und den von der Mutter

aus den unterschiedlichsten Perspektiven und aus den unterschiedlichsten Fragestellungen heraus.

Gliederung der wissenschaftlichen Gebiete mit Relevanz für die Matrisophie

  1. Die naturwissenschaftlichen Aspekte
    • Humangenetik
    • Gynökologie
    • Feto-Maternale Medizin
    • Pädiatrie
    • Neurologie
    • Immunologie
    • Gender Medizin
    • Biochemie
    • Ernährungswissenschaften
    • Bio-Informatik
    • Quantenphysik
  2. Die geisteswissenschaftlichen Aspekte
    • Psychologie, Schwerpunkt: Bindungsforschung
    • Philosophie
    • Soziologie
    • Politologie
    • Pädagogik
    • Die kulturwissenschaftlichen Aspekte
    • Bildende Künste
    • Musik
    • Literatur
    • Theater
    • Religion
  3. Siehe auch
  4. Literatur
  5. Weblinks

Matrisophie® ist zugleich ein geschützter Markenbegriff.

 

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